Schneelasten bei Terrassenüberdachungen

In Deutschland haben wir fünf verschiedene Schneelastzonen:

Schneelastzone 1, 1a, 2, 2a und 3

Die Schneelasten in kg pro Quadratmeter sind wie folgt:

 

Schneelastzone Berechnungsformel

Schneelast in kN/m²

Zone 1 sk = 0,19 + 0,91 * ((A+140)/760)² > 0,65 (kN/m²)
Zone 1a sk = 1,25 * [0,19 + 0,91 * ((A+140)/760)²] > 0,81 (kN/m²)
Zone 2 sk = 0,25 + 1,91 * ((A+140)/760)² > 0,85 (kN/m²)
Zone 2a sk = 1,25 * [0,25 + 1,91 * ((A+140)/760)²] > 1,06 (kN/m²)
Zone 3 (1) sk = 0,31 + 2,91 * ((A+140)/760)² > 1,10 (kN/m²)

Die Schneelasten können in seltenen Fällen und in bestimmten Regionen um ein Mehrfaches der Rechenwerte abweichen. Hiervon ist besonders das norddeutsche Tiefland betroffen.

 

Schneelastberechnung 

 

 

Bei der Schneelastzone 3 kann es regional ebenfalls zu stärkeren Abweichungen kommen, betroffen sind unter Anderem der Harz, Hochlagen des Fichtelgebirges, Reit im Winkel, … 

 

Um die genaue Schneelast für Ihre Region zu erfahren, sollten Sie bei Ihrer zuständigen Stelle nachfragen.

 

Die besondere Situation beim norddeutschen Tiefland gemäß DIN 1055

Von der Sonderstellung norddeutsches Tiefland sind die Länder Berlin, Brandenburg (teilweise), Hamburg, Bremen, Mecklenburg Vorpommern, teilweise Niedersachsen, teilweise Sachsen Anhalt und Schleswig Holstein betroffen. 

Bei diesen Ländern richtet sich die Zuweisung der Schneelast an den Landkreisen in Sachsen sogar an den Gemeinden. Einige der südlichen Landkreise in Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen Anhalt liegen bereits außerhalb der norddeutschen Tiefebene. In Brandenburg zum Beispiel die Landkreise Cottbus, Elbe- Elster, Oberspreewald- Lausitz und Spree- Neiße.

In Niedersachsen sind die Landkreise Schaumburg,Hannover Stadt und Land, Goslar (Harzinsel), Schaumburg, Osnabrück Stadt und Land, Hildesheim, Helmstedt,  Göttingen, Hameln-Pyrmont, Holzminden, Osterode am Harz (Harzinsel) und Northeim nicht von dieser Regelung betroffen. Alle anderen niedersächsischen Verwaltungsgebiete fallen in den Bereich der Tiefebene.

Hintergrund dieser Einteilung ist die Kältewelle im Jahr 1978 mit Temperaturen von unter minus 25 Grad und Schneeverwehungen von bis zu vier Metern. Hiernach wurde festgelegt, dass die Belastung durch Schneelasten bis zum 2,3fachen Wert der Schneelast (als außergewöhnlicher Lastfall) zu rechnen ist.

 

Wir raten Ihnen vor Errichtung einer Terrassenüberdachung, sich nach den örtlichen Schneelasten für Ihr Bauvorhaben, beim zuständigen Bauamt zu informieren!

 

 

Schneelastberechnung für Ihre Aluminium Terrassenüberdachung und Wintergärten

 

Stand bis 2007:

 

Bis zum Jahr 2007 galt in weiten Teilen Deutschlands eine Schneelast von 75 kg.

 

Stand ab 2007 bis 2012:

 

Seit 2007 wird die greographische Einteilung Deutschlands in Schneelastzonen stark verändert. Bei der Schneelastberechnung wird zudem die Berechnung stark verändert. Es wird nun in charakteristischer Schneelast S_k (in etwa Bodenschneelast und Dachschneelast) unterschieden. Des Weiteren ist die Berücksichtigung von Schneeanhäufungen vorgeschrieben!

 

Stand ab 2012:

 

Von 2012 an sind die Euronormen DIN EN maßgeblich für die Schneelastberechnung. Für die Einwirkungen auf Tragwerke ist die DIN EN 1991, bzw. Eurocode 1, und für die statische Berechnung gilt die DIN EN 1999, der Eurocode 9 gültig.

 

 

In Deutschland haben wir fünf verschiedene Schneelastzonen: Schneelastzone 1, 1a, 2, 2a und 3 Die Schneelasten in kg pro Quadratmeter sind wie folgt:   Schneelastzone... mehr erfahren »
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Schneelasten bei Terrassenüberdachungen

In Deutschland haben wir fünf verschiedene Schneelastzonen:

Schneelastzone 1, 1a, 2, 2a und 3

Die Schneelasten in kg pro Quadratmeter sind wie folgt:

 

Schneelastzone Berechnungsformel

Schneelast in kN/m²

Zone 1 sk = 0,19 + 0,91 * ((A+140)/760)² > 0,65 (kN/m²)
Zone 1a sk = 1,25 * [0,19 + 0,91 * ((A+140)/760)²] > 0,81 (kN/m²)
Zone 2 sk = 0,25 + 1,91 * ((A+140)/760)² > 0,85 (kN/m²)
Zone 2a sk = 1,25 * [0,25 + 1,91 * ((A+140)/760)²] > 1,06 (kN/m²)
Zone 3 (1) sk = 0,31 + 2,91 * ((A+140)/760)² > 1,10 (kN/m²)

Die Schneelasten können in seltenen Fällen und in bestimmten Regionen um ein Mehrfaches der Rechenwerte abweichen. Hiervon ist besonders das norddeutsche Tiefland betroffen.

 

Schneelastberechnung 

 

 

Bei der Schneelastzone 3 kann es regional ebenfalls zu stärkeren Abweichungen kommen, betroffen sind unter Anderem der Harz, Hochlagen des Fichtelgebirges, Reit im Winkel, … 

 

Um die genaue Schneelast für Ihre Region zu erfahren, sollten Sie bei Ihrer zuständigen Stelle nachfragen.

 

Die besondere Situation beim norddeutschen Tiefland gemäß DIN 1055

Von der Sonderstellung norddeutsches Tiefland sind die Länder Berlin, Brandenburg (teilweise), Hamburg, Bremen, Mecklenburg Vorpommern, teilweise Niedersachsen, teilweise Sachsen Anhalt und Schleswig Holstein betroffen. 

Bei diesen Ländern richtet sich die Zuweisung der Schneelast an den Landkreisen in Sachsen sogar an den Gemeinden. Einige der südlichen Landkreise in Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen Anhalt liegen bereits außerhalb der norddeutschen Tiefebene. In Brandenburg zum Beispiel die Landkreise Cottbus, Elbe- Elster, Oberspreewald- Lausitz und Spree- Neiße.

In Niedersachsen sind die Landkreise Schaumburg,Hannover Stadt und Land, Goslar (Harzinsel), Schaumburg, Osnabrück Stadt und Land, Hildesheim, Helmstedt,  Göttingen, Hameln-Pyrmont, Holzminden, Osterode am Harz (Harzinsel) und Northeim nicht von dieser Regelung betroffen. Alle anderen niedersächsischen Verwaltungsgebiete fallen in den Bereich der Tiefebene.

Hintergrund dieser Einteilung ist die Kältewelle im Jahr 1978 mit Temperaturen von unter minus 25 Grad und Schneeverwehungen von bis zu vier Metern. Hiernach wurde festgelegt, dass die Belastung durch Schneelasten bis zum 2,3fachen Wert der Schneelast (als außergewöhnlicher Lastfall) zu rechnen ist.

 

Wir raten Ihnen vor Errichtung einer Terrassenüberdachung, sich nach den örtlichen Schneelasten für Ihr Bauvorhaben, beim zuständigen Bauamt zu informieren!

 

 

Schneelastberechnung für Ihre Aluminium Terrassenüberdachung und Wintergärten

 

Stand bis 2007:

 

Bis zum Jahr 2007 galt in weiten Teilen Deutschlands eine Schneelast von 75 kg.

 

Stand ab 2007 bis 2012:

 

Seit 2007 wird die greographische Einteilung Deutschlands in Schneelastzonen stark verändert. Bei der Schneelastberechnung wird zudem die Berechnung stark verändert. Es wird nun in charakteristischer Schneelast S_k (in etwa Bodenschneelast und Dachschneelast) unterschieden. Des Weiteren ist die Berücksichtigung von Schneeanhäufungen vorgeschrieben!

 

Stand ab 2012:

 

Von 2012 an sind die Euronormen DIN EN maßgeblich für die Schneelastberechnung. Für die Einwirkungen auf Tragwerke ist die DIN EN 1991, bzw. Eurocode 1, und für die statische Berechnung gilt die DIN EN 1999, der Eurocode 9 gültig.

 

 

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